Das Aufnehmen geschieht wie beim Brettspiel: 2 Karten aus der offenen Auslage bzw. vom verdeckten Stapel; wer eine Lokomotive (Joker) nimmt, darf keine zweite Karte ziehen. Um Karten in den Verschiebebahnhof zu legen, müssen genau 3 verschiedene Karten ausgelegt werden - die gewählten Farben darf aber kein andere Spieler bei sich ausliegen haben. Zweite Möglichkeit: die Spieler legen mehrere Karten einer Farbe aus. Dann müssen es aber mehr Karten sein, als ein anderer Spieler bei sich liegen hat. Als kleine Gemeinheit nebenbei muß dieser seine Karten dieser Farbe auf den Ablagestapel legen. Diese Regel führt zu kauenden Fingernägeln. "Bekomme ich alle gelben durch oder legt sie jetzt gleich welche aus?"
Immer wenn man an der Reihe ist, darf man von jeder eigenen ausliegenden Farbe eine Karte in den Unterwegsstapel legen. So füllt sich dieser mehr oder weniger schnell und schon bald ist der Nachzugstapel aufgebraucht und die Wertung steht an. Die Spieler nehmen sich nun ihre Unterwegsstapel und ordnen die Karten ihren Zielkarten zu. Zielkarten gelten als erfüllt, wenn für jedes Farbsymbol eine Karte vorhanden ist. Nicht erfüllte Zielkarten bringen wie im Brettspiel die entsprechenden Minuspunkte.
Im 4er-Spiel würde sich jetzt eine weitere Runde anschließen, wo jeder noch die Chance hat, nicht erfüllte Zielkarten doch noch zu werten oder sich zusätzliche Zielkarten zu holen... Wir empfehlen zumindest in den ersten Partien es bei einem Durchgang zu belassen. So hat das Spiel die richtige Dauer und der Spannungsbogen wird nicht unterbrochen. Später, wenn man die Karten zicki-zacki runterspielt, kann man ja mal noch einen Durchgang anhängen :-)
Alles in allem eine wirklich schöne und spannende Alternative zum Brettspiel, z.B. im Urlaub. Es passt auch aufgebaut locker auf einen Campingtisch.

No comments:
Post a Comment